Navigation: Home - Berichte - Sommerlager 2014 Layout neu laden
     
Erlebnisreiches Sommerlager der Wunstorfer Georgspfadfinder am Niederrhein
vom 02. bis 09. August 2014

34 Georgspfadfinder vom Stamm St. Bonifatius haben eine abwechslungsreiche Ferienwoche im Internationalen Pfadfindertreffpunkt Kalkar verbracht.

Getreu dem Motto “Das ganze Jahr in einer Woche” stand jeder Tag des Stammeslagers unter einem besonderen Thema. So wurden an “Ostern” unter anderem Ostereier gesucht und der ganz “normale” Sonntagsgottesdienst in der mit prachtvollen Schnitzaltären geschmückten Kalkarer St. Nicolaikirche besucht und am Georgstag standen Pfadfinderworkshops wie Feuer machen und Knotenkunde auf dem Programm. Der Abschlussabend fiel sogar rein zufällig auf Weihnachten und Sylvester. Dort gab es nicht nur eine kleine Bescherung unter einem geschmückten Tannenbaum, sondern auch ein kurzweiliges Abendunterhaltungsprogramm. Dessen Höhepunkt war eine recht eigenwillige “Dinner for one”-Aufführung, bei der der Butler unter anderem Brennnesselsuppe und Löwenzahnsalat servierte und ständig über einen im Gras steckenden Hering stolperte. Dass dann die abschließende Feuershow wegen einsetzenden und einige Zelte flutenden Starkregens teilweise buchstäblich ins Wasser fiel, konnte der guten Stimmung auch keinen Abbruch mehr tun.

Außerhalb des Lagerplatzes erkundeten die 8 bis 20 Jahre alten Pfadfinderinnen und Pfadfinder unter anderem die Altstädte von Kalkar und Kleve, erfrischten sich in einem Badesee und vergnügten sich auf dem zu einem Freizeitpark umgebauten Gelände des nie ans Netz gegangenen Kernkraftwerks “Schneller Brüter”. Die meiste Zeit wurde auf dem Lagerplatz mit klassischen Lagerbeschäftigungen wie Gruppenspielen, Kokeln, Schnitzen, Balancieren und aus Bäumen abseilen verbracht. Daneben konnten die Teilnehmer aber auch lernen, wie man eine ferngesteuerte Drohne lenkt, um Luftaufnahmen des Lagerplatzes aufzunehmen. Ein besonderer Wettkampf entbrannte mit den gleich nebenan zeltenden niederländischen Pfadfindern um den Bau des besten Katapults: am Ende gelang es beiden Teams, Objekte wie Tennisbälle oder Wasserbomben mehr als 50 m weit bzw. hoch zu schießen. Abends saßen dann alle lange am Lagerfeuer beisammen und diskutierten und spielten zusammen.

Wenn die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach einer Woche zwar müde, aber hoch begeistert wieder in den Zug stiegen, so ist dies nicht nur den besonderen Fähigkeiten des dreiköpfigen Küchenteams geschuldet, sondern vor allem auch dem Engagement der Roverstufe: Ihre Mitglieder zwischen 16 Jahren und Anfang 20 hatten ein Jahr lang das ideenreiche und kurzweilige Lagerprogramm in ihren Truppstunden geplant und z.B. Weihnachts- und Osterdekoartikel zur jeweiligen Jahreszeit besorgt und waren schließlich schon einen Tag eher mit Bullis aufgebrochen um Küchen-, Material- und Gruppenzelte für die Ankunft der Wölflinge, Jungpfadfinder und Pfadfinder vorzubereiten.


34 Georgspfadfinder verbrachten ein erlebnisreiches Sommerlager in Kalkar


Mit einer Drohne wurde dieses Luftbild des Stammeslagers der Georgspfadfinder in Kalkar aufgenommen.
(Höhere Auflösung leider nicht verfügbar)


Die Wunstorfer Wölflinge besuchten das Standbild des hl. Georg in der Kalkarer St. Nicolaikirche


Einer der Höhepunkte des Abschlussabends: Jonglieren mit Feuerkugeln