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Was ist eigentlich die gute Tat?

"Hast du als Pfadfinder heute eigentlich schon deine gute Tat getan?" Vielleicht habt ihr diese Frage schon einmal gehört, wenn ihr Freunden oder Verwandten erzählt habt, daß ihr Pfadfinder seid. Doch was ist eigentlich die 'gute Tat' und wer hat sie erfunden?

"Mit 'Gutes tun' meine ich, daß ihr euch nützlich machen und anderen kleine Freundlichkeiten erweisen sollt - gleichgültig, ob es Freunde oder Fremde sind. Das ist nicht schwierig, und der beste Weg dafür ist, daß ihr euch vornehmt, jeden Tag mindestens eine 'gute Tat' jemandem zu erweisen, und bald werdet ihr euch gewöhnen, immer gute Taten zu tun. Wie gering auch die 'gute Tat' sein mag, es ist unwichtig, selbst wenn man nur einer alten Frau über die Straße hilft oder ein gutes Wort über jemanden sagt, von dem schlecht gesprochen wird. Das Wichtigste ist, etwas zu tun."

Dies hat Lord Robert Baden-Powell (BiPi), der Gründer der Weltpfadfinderbewegung bereits 1901 geschrieben. Doch auch heute, einhundert Jahre später, gibt es sie immer noch, die gute Tat der Pfadfinder.

Eine 'alte Frau über die Straße führen', diesen Spruch haben sicherlich viele von euch schon einmal gehört. Denn das verbinden die Menschen mit Pfadfindern. Doch die gute Tat ist heute viel mehr: Denn überall auf der Welt engagieren sich Pfadfinder für andere Menschen und die Natur. Sei es bei Müll- und Altpapiersammlungen, bei gemeinsamen Gruppenstunden mit Menschen mit Behinderungen oder für arme Kinder und Familien. Aber eine gute Tat kann jeder von euch ganz alleine und immer tun. Es reicht schon, wenn ihr eurem Bruder beim Abtrocknen helft, damit er schneller fertig wird. Oder wenn ihr andere Kinder mitspielen laßt, kameradschaftlich und fair seid, Rücksicht nehmt, Streit schlichten und verlieren könnt.