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Stamm St. Bonifatius Wunstorf
aktuelle Fassung vom 05.03.2015

Das neue Pfadfinderjahr begann mit der Winteraktion der Jupis, die vom 25.-27.01.2013 in St. Andreasberg startete.
Weronika und Isabell verfassten darüber den nachfolgenden Bericht:
Am Freitag, dem 25. Januar 2013 fuhren wir um ca. 17 Uhr in Wunstorf ab. Nach einer anderthalb-stündigen Fahrt kamen wir schließlich in St. Andreasberg an.
Später gab es ein kaltes Buffet aus mitgebrachten Sachen, z.B. Würstchen, Muffins, Rohkost und Frikadellen. Danach räumten wir die Tische und Stühle an die Seite und spielten auf einer Folie „Mensch-ärgere-dich-nicht“ mit uns selbst als Spielfiguren.
Nach einer, für manche nicht sehr erholsamen Nacht wurden wir zur Morgenrunde geweckt. In der Runde schauten wir uns einige Pfadfinderutensilien an. Danach gab es ein einfaches Frühstück, mit dem wir uns für die bevorstehenden Aktivitäten stärkten.
Eine davon war das Rodeln. Die Rodelbahn war ziemlich voll, aber wenigstens verletzte sich niemand. Später aßen wir Hotdogs und fuhren schließlich nach Bad Sachsa ins Spaßbad. Die Rutsche war, im Gegensatz zum letzten Jahr, nicht kaputt.
Wieder zurück im Gemeindehaus, aßen wir Nudeln Bolognese. Zum Nachtisch gab es leckeren Früchtequark, von dem nichts übrig blieb.
Danach machten sich die Jupis, die ihr Versprechen noch nicht gemacht hatten, an die Mutprobe. Sie sollten einen Jupi-großen Schneemann bauen und lösten die Anfangsprobleme, indem sie einen liegenden Schneemann bauten.
Auf dem Weg zum Ort des Versprechens verliefen wir uns mehrmals beinahe, aber schließlich erreichten wir doch unser Ziel. Das Versprechen war eine Zusammenarbeit von allen Jungpfadfindern.
Später am Abend schauten wir den Film “Ziemlich beste Freunde”, bei dem fast alle einschliefen. Die anderen schafften es später auch noch. Auch die zweite Nacht war nicht viel länger als die erste.
Morgens aßen wir Rührei mit jeweils einem Streifen Speck und anschließend gab es eine lange Morgenrunde, in der wir das Thema $ldquo;Knoten” bearbeiteten.
Nach einer kurzen Aufräumphase machten wir Gruppenfotos und fuhren schließlich um ca. 13 Uhr ab. Um 14:40 Uhr kamen wir am Wunstorfer Pfadfinderkeller an, verteilten die übrig gebliebenen Sachen und machten uns auf den Weg nach Hause.

Die Rover nahmen am Neustädter Winter-Wellness-Wochenende inkl. Schwimmengehen teil.

Bei den Pfadis stand im Februar die Vorbereitung für das Schwedenlager auf dem Programm, es ging um die Klärung der wichtigsten Dinge und das Kennenlernen anderer Teilnehmer.

Einige Stammesmitglieder verbrachten einen tollen Georgstag, den der Stamm Hl. Engel in Hannover organisiert hatte. Es wurde für alle Stufen etwas geboten und es gab auch eine Jurtenburg und auch Kaffee und Kuchen. Beachtenswert war noch ein Katapult, das mit elastischen Bändern gebaut war und mit dem man Tennisbälle verschießen konnte. Alle ca. 100 Teilnehmer aus verschiedenen Stämmen des Bezirks hatten viel Spaß miteinander. Zum guten Schluss zelebrierte Kurat Christoph Lindner eine schöne Georgsmesse mit Laienschauspieldarbietung, in der − wie üblich − auch wieder ein Drache umgebracht wurde.

Die Pfadis fuhren im Mai zu Vorbereitungstagen für das Schwedenlager nach Hildesholz. Dort ging es um Gruppenbildung und Programmgestaltung und die Feinabstimmung der Planung. Sie machten auch ein Orientierungsprojekt, bei dem es um Orientierung auch mal ohne Karte und Kompass ging.

Am 5. Mai gab es in der St. Bonifatiuskirche einen Gottesdienst zur Vorstellung der einzelnen Gruppen unserer Gemeinde für die frisch gebackenen Kommunionkinder, an dem ein Großteil unseres Stammes teilnahm. Besonders den mitmachenden Wölflingen blieb eine liturgisch ungeeignete zähflüssige Glibberknetmasse nicht nur im Gedächtnis, sondern insbesondere auch an den Händen und Armen kleben, so dass alle beteiligten Kinder während der Messe erst einmal eine Grundreinigungsauszeit nehmen mussten bevor sie wieder gottesdiensttauglich aussahen. Anschließend wurden vor der Kirche Marshmellows gegrillt und Lilien in Holzscheiben gebrannt.

Vom 9. bis 12.5. fand ein gemeinsames Stammeslager in Springe statt: Wölflinge und Jupis reisten per Bahn und das letzte manchem unendlich lang erscheinende Stück zu Fuß an, die Rover kamen nach kraftraubenden Berganfahrten mit dem Rad ans Ziel und die Pfadis machten einen Haik und erreichten den Zeltplatz schon einen Tag früher (als die Duschen noch eiskalt waren). Dennoch gefiel den Pfadfindern der Haik bei der Reflexion besonders gut, und wer will schon als Warmduscher auffallen?
Vom Programm her gefielen den meisten vor allem die gemeinsamen Lagerfeuerrunden. Besonders gut kamen auch die vielen kleinen Leckereien wie Stockbrot, Popcorn, Schokoriegel und Gummibären an.
Das Mörderspiel sorgte für eine gute Spannung und mordsmäßig viel Spaß. Die große Mehrheit fand das Chaosspiel lustig und sehr gemeinschaftsfördernd. Viele hoben auch die Mutproben positiv hervor. Der Gottesdienst war sehr ansprechend gestaltet und die Überraschungseier waren sehr cool. Leider war der Wetterumbruch sehr störend, und da dies nicht das erste Mal war, dass Petrus Gefallen daran gefunden hat, unsere Lagergottesdienste auf feuchte Art zu unterbrechen sollen sie zukünftig bei ähnlich zweifelhafter Wolkenlage lieber gleich in der engen und dunklen Jurte begonnen werden. Den Abschlussabend fanden alle Teilnehmer richtig gut. Alle hatten Spaß und das Programm war sehr bunt.
Bei der Reflexion hoben auch ganz viele die tolle Gemeinschaft hervor, nicht nur in den einzelnen Stufen, sondern gerade auch in der Zusammenarbeit der Stufen untereinander und dem Spaß, den sie miteinander hatten.
Das Essen war sehr gut zubereitet, vielseitig und wurde von Janine auch so “angepriesen”, dass es einfach gut schmecken musste. Sehr gut war auch das gemeinsame Grillen.
Der Lagerplatz war schön ruhig und bot mit Wald, Feldern und dem nicht benutzbaren Schwimmbad eine abwechslungsreiche Umgebung. Leider war das Wetter zunehmend novemberhaft, so dass das Nutella in den Gläsern erstarrte und es beim Abbau und bei der Abreise schließlich wie aus Eimern schüttete.

Die Rover nahmen vom 31.5. bis 2.6. an der Diözesanversammlung statt. Zum ersten Mal fand sie im eigenen Diözesanzentrum im Hildesheimer Wald statt. Es wurde viel beraten und getagt. Den kalten Temperaturen zum Trotz wurde in Kohten und Jurten gezeltet – dabei war der traditionelle DV-Termin eigens verlegt worden um eine Zelt-DV möglich zu machen.

Am 15.6. boten die Wölflinge auf dem Sommerfest des Kindergartens − trotz Unterbrechung von zwei heftigen Schauern − Stockbrote und gegrillte Marshmellows feil und konnten anschließend den Erlös von 32 Euro für den weiteren Ausbau des Kindergartenaußengeländes stiften.

Am 18.6. unternahmen die Wölflinge einen spannenden Ausflug zu den Wölfen und anderen Tieren im Springer Wisentgehege:
Zu einem Abenteuerausflug in das Springer Wisentgehege sind 11 Wunstorfer Wölflinge vom Stamm St. Bonifatius Wunstorf mit ihren Leiterinnen und Leitern aufgebrochen. Es war der bisherige Höhepunkt ihres derzeitigen Schwerpunktthemas “Natur”, das sie sich vor einigen Monaten selbst ausgewählt hatten und in dessen Rahmen sie u.a. schon “Ohrenkneiferhotels” gebastelt hatten. Nachdem sie ein paar Geruchsproben enträtselt hatten starteten sie zu einer interessanten naturkundlichen Rallye durch das Gelände. An vielen Tiergehegen war ihr Beobachtungsvermögen gefragt, denn sie hatten eine ganze Reihe Fragen zu beantworten. An den beiden Wolfsgehegen versuchten sie auch durch vielstimmiges Geheul die Wölfe zum Mitheulen zu animieren. Das klang so echt, dass sie damit etliche Besucher herbeilockten. Die Wölfe selbst dagegen hörten interessiert zu und schwiegen lieber.
Nachdem zwei Kinder ihre Mutproben erfolgreich bestanden hatten legten sie ihr Pfadfinderversprechen ab und wurden feierlich in die Wölflingsmeute aufgenommen.

Vor den Sommerferien trafen sich Leiterrunde und Rover bei Wilken im Gänsebruch, um gemütlich zu grillen und am Lagerfeuer zu klönen.

In den Sommerferien nahm die Pfadfinderstufe am Diözesanlager “Up to Sweden” in Blidingsholm am Südende des Åsnen-Sees in Südostschweden teil. Dort angekommen wurden nach einem leckeren Buffet die Zelte auf zahlreichen Lichtungen des großen Geländes aufgebaut und der Platz erkundet. Insgesamt zelteten dort neben Pfadfindern aus anderen Nationen 100 Georgspfadfinder und Leiter aus 13 Stämmen unserer Diözese.
Am folgenden Tag mussten die letzten Vorbereitungen für den anstehenden Hajk getroffen werden. Dieser führte die Hajkgruppen zwei Tage zu Fuß und einen Tag mit Kanus weiter in die Wildnis Schwedens. Leider erwischten unsere Pfadis auf der Kanutour den einzigen Schlechtwettertag am Ende einer langen Trockenperiode. Als sie dann nach drei zum Teil sehr anstrengenden Tagen erschöpft ins Blidingsholm Lager zurückkehrten, gab es ein Festprogramm, auf dem alle Gruppen den anderen ihren Hajk vorstellen, den sie gerade erlebt hatten.
Danach erwartete das Wunstorfer Leitungsteam eine kurze Nacht: Nur 10 km nordwestlich campten in Getnö-Gard einige Mitglieder der Wölflingsstufe, und diese brachen am Morgen des 31. Juli bereits gegen 3:30 nach Blidingsholm auf, um den Pfadis ihr Banner zu klauen. Ausgerüstet mit langen Stangen, Messern, Sägen etc. waren sie auf alle Eventualitäten vorbereitet, um das Pfadibanner von bis zu 5 m hohen Bannermasten oder Kohtenspitzen hinunter zu holen. Zunächst galt es aber auf dem unübersichtlichen Gelände mit Pfadfindertrupps aus vielen Ländern Europas überhaupt das Lager des Hannoverbezirks ausfindig zu machen. Doch dort hing leider kein Banner am Mast. Immerhin: Die Kohte des Wunstorfer Leitungsteams war schnell ausfindig gemacht, denn dort “sägten” sich die Schnarchweltmeister Stephan, Hans-Günther und Timo unüberhörbar durch die endlosen schwedischen Wälder. In der Alukiste davor fand sich auch kein Banner, also mussten sie es in der Kohte haben. Vorsichtig schlich das Wölflingsexpeditionsteam über die knisternde Bodenplane, und selbst Nico traute sich schließlich todesmutig in die Höhle der Schnarcher, doch alle Suche blieb vergeblich. Schließlich wurde Stephan wach ohne wirklich zu wissen was da abging − wer rechnet schon während seiner Tiefschlafphase mitten in der schwedischen Einöde mit einem nächtlichen Besuch einer Wunstorfer Wölflingsdelegation? Am Ende gab es ein großes Hallo und die ernüchternde Erkenntnis, dass die Pfadis ihr Banner in Wunstorf vergessen hatten. Immerhin konnten Nico und Dirk Timos Teekessel als Pfand mitgehen lassen und dafür drei große Tafeln Marabu-Daim-Schokolade am Tatort zurücklassen.
(In der zweiten Truppstunde nach den Ferien kam Timo in die Wölflingstruppstunde, um seinen Teekessel einzulösen. Als Gegenleistung musste er die Wös eine Stunde lang mit Spielen bespaßen und viele Süßigkeiten zurücklassen. Eigentlich wäre dies gar nicht notwendig gewesen, denn Nico hatte seine Trinkflasche nach dem Spielen im Park vergessen und die hatte Timo jetzt ebenfalls als Pfand…).
Doch zurück nach Blidingsholm: Nach dieser kurzen Nacht fand am Morgen zunächst “Hardcore-Chillen” mit anschließendem Brunch statt.
Die nächsten Tage standen ganz im Zeichen des Lagerlebens. Ein buntes Programm aus einem Sportturnier, verschiedenen Spielen und Workshops und dem Programm in den jeweiligen Bezirkscamps ließen keine Langeweile aufkommen. Am letzten Abend wurde gemeinsam gefeiert, letzte Kontaktdaten wurden ausgetauscht und die verbleibenden Stunden in Schweden genossen.
Als am frühen Morgen des zehnten Tages der Bus gen Heimat aufbrach, konnte man in viele müde, traurige, aber dennoch zufriedene Gesichter schauen.

Die Rover nahmen an der Bundesaktion 2013 “rover.DE“ − quer durch Deutschland mit der Bahn teil. Zunächst ging es nach Hamburg zur ICE-Instandssetzung, dann zum Quadfahren in Bad Vilbel (Nähe Frankfurt), dann nach Nürnberg zur zentralen Abschlussveranstaltung.

Nach dem Sommerferien starteten die Wölflinge nicht nur mit vielen Neulingen, sondern wählten sich auch gleich ein neues Thema: Experimente. Von da an zischte und dampfte es in den nächsten Truppstunden, denn die Wölflinge machten sich in vielen Versuchen mit zahlreichen naturwissenschaftlichen Phänomenen vertraut. Sie testeten z.B., wie viele Büroklammern man braucht um, ein Wasserglas zum Überlaufen zu bringen oder wie man es schafft, eine Serviette in einem Wasserglas unterzutauchen ohne dass sie nass wird. Sie bauten auch aus Streichhölzern Miniraketen.

Am Sonntag, dem 8. September nahm fast der gesamte Stamm mit allen Stufen am Gemeindefest in Bokeloh teil. Im Schatten der Jurte mit den neu erworbenen Fensterplanen wurden Stockbrote und Waffeln angeboten, außerdem wurden Spiele für Jung und Alt angeboten.

Auf der Leiterrunde vom 6.8. wurden die Ergebnisse der anonymen Online- Leiter- und Roverumfrage diskutiert. Es zeigte sich insbesondere eine erstaunliche Motivationsbandbreite. Sie reicht von Vollblutpfadfindern, die neben der Truppstunde selbstverständlich noch jedes 2. Wochenende etwas mit ihrer Stufe unternehmen bis hin zu Ehrenämtlern, die froh sind, wenn sie neben Beruf und Familie noch die Truppstunden organisiert bekommen. So trug die Diskussion dazu bei, einander besser verstehen und akzeptieren zu lernen.

Am Freitag, dem 9. August nahmen sich viele Stammesmitglieder und Ehemalige frei, um gemeinsam das Requiem für ihren verstorbenen ehemaligen Pfarrer und Stammeskuraten Werner Langer in Hohnhorst zu begehen. Sogar ein ehemaliger Georgspfadfinder aus Braunschweig war nach Hohnhorst gekommen, der in den 1950er Jahren der Pfadfindergruppe Kaplan Langers in Braunschweig angehört hatte.

Den Samstag darauf nahmen viele Stammesmitglieder aus allen Stufen am Mr. X-Spiel in Hannover teil, einer spannenden Agentenjagd mit Üffis kreuz und quer durch Hannover. Den Samstag danach bot unser Stamm auf dem Kinder- und Jugendtag hinter der Stadtkirche Lagerfeuer, Stockbrot und kreative Aktivitäten an.

Am 17.8. fand die diesjährige Stammesversammlung statt, auf der Wilken sein Leiterversprechen ablegte und u.a. die einzelnen Stufen über diverse Aktionen berichteten, die sie seit der letzten Versammlung unternommen hatten und bislang noch nicht in dieser Chronik erwähnt wurden, so z.B. bei den Jupis, dass sie Schwedenstühle gebaut, gemeinsam einen Gottesdienst besucht haben und bei einem Tierheimbesuch mit Hunden Gassi gegangen sind sowie Kaninchen und Katzen gestreichelt haben. Die Wölflingen haben außerdem noch ein Insektenhotel gebastelt.

Während bei den anschließenden Wahlgängen Michaela Block als Ersatz für Uwe Meyer neu in den Vorstand gewählt wurde, wurde Janine Broßart in ihrem Amt bestätigt.

So gab es noch eine Menge Dank auszusprechen, insbesondere an Uwe für 3 Jahre Vorstandsarbeit und für eine noch längere Leitung der Jupistufe zusammen mit Wolfgang Soot, der ebenfalls in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde und als Anerkennung für sein jahrzehntelanges Engagement in unserem Stamm seit der Wiedergründung in den späten 1970er Jahren mit dem Georgspin der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg ausgezeichnet wurde.

Den Höhepunkt des Experimentierthemas bildete ein gemeinsamer Besuch aller 14 Wölflinge mit ihren Leitern in der einzigartigen Wolfsburger Experimentierlandschaft phaeno. Von ihrer Neugierde geleitet erkundeten sie in kleinen Gruppen die verschiedenen Themenfelder aus Naturwissenschaften und Technik, auch wenn niemand es schaffte, alle 350 Experimente auszuprobieren. Besonders beeindruckte die Wölflinge der 6 m hohe Feuertornado, ein Nagelbett, auf dem sie wie ein Fakir liegen konnten und viele Sinnestäuschungs-Experimente.

Mit der Bahnfahrt zurück nach Wunstorf war der aufregende Tag noch längst nicht vorbei, denn nun begann die traditionelle “Lange Wölflingsnacht”. Da wurden Pfannkuchen gebacken, auf einer Nachtwanderung durch das stockfinstere Blumenauer Wäldchen Mutproben bestanden und im Fackelschein drei Pfadfinderversprechen abgelegt. Es war schon längst Mitternacht vorbei, als die Wölflinge sich noch einen Haufen Waffeln gebacken haben und danach noch lange weiterquatschten.

Im Herbst nahm fast das halbe Leitungsteam erfolgreich an einem eigens von Florian Selzer organisiertem Ausbildungskurs zum Rettungsschwimmer teil.

Am 16./17. November nahmen große Teile der Leiter und Rover an einem von Eckhart Sowinski von den Johannitern eigens für den Stamm im Pfadfinderkeller abgehaltenen Erste-Hilfe-Kurs teil. Trotz des ernsten Themas ging es dabei teilweise sehr vergnüglich zu, etwa als eine Teilnehmerin wie eine Glitzerfee in die Rettungsdecke gehüllt wurde oder der Gummipuppe “Little Annie” beim Beatmen der Unterkiefer ausgerenkt wurde oder wenn nach dem Umdrehen in die stabile Seitenlage der obligatorische “Klaps auf den Hintern” vergessen wurde.

Zum Jahresende gehörten dem Stamm einschließlich Stufenleitungsteams 20 Wölflinge, 13 Jupis, 15 Pfadis und 19 Rover an.