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Stamm St. Bonifatius Wunstorf
aktuelle Fassung vom 17.11.2007

Das Pfadfinderjahr 2006 begann mit einem kurzfristig organisierten Spontanausflug einiger Pfadis, Rover und Leiter zum Skifahren in den Harz.

Die erste große Stammesaktion war die gemeinsame Lange Stammesnacht mit etwa 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Einer der Höhepunkte war unzweifelhaft die erstmalige überquerung der breiten Westaue mittels einer Seilbrücke. Statt einem Seil kam hier erstmals ein langer und breiter ausgemusterter Feuerwehrschlauch zum Einsatz. Ebenfalls für viel Freude sorgte eine von Wolfgang amüsant kommentierte Modenschau. Anschließend gab es Suppe sowie eine Nachtwanderung. Auf dem Spielplatz in der Reiterkuhle legten dann einige Pfadfinder im Fackelschein ihr Versprechen ab. Nach der Rückkehr gab es gegen 1:00 Uhr noch Hot-Dogs, und dann gingen Mädchen und Jungen getrennte Wege: Während die Jungs den Film “Garfield” anschauten und danach bald einschliefen, war bei den Mädchen noch stundenlang Karaoke angesagt.

Vom 17.-19.2. hieß es Rodeln im Fackelschein: Harzwochenende der Jupistufe in St. Andreasberg.
Von Dirk stammt der nachfolgende Bericht darüber:

Ein erlebnisreiches Winterwochenende verbrachten 34 Jungpfadfinder aus Wunstorf, Mellendorf und Lehrte mit ihren neun Leitern in St. Andreasberg. Noch im strömenden Regen gestartet, brachte jeder Höhenmeter die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiter in die tief verschneite Winterlandschaft des Oberharzes. Auf den letzten steilen Metern auf dem Weg zum Pfarrheim der St.-Andreas-Kirche ging dann nichts mehr, denn die Reifen der Pfarrbullis fanden auf dem vereisten Weg keinen Halt mehr. So mussten alles Gepäck und sämtliche Lebensmittel im Tal auf die mitgebrachten Schlitten geladen und von den Kindern den Berg hochgezogen werden.
Endlich war alles geschafft. Während im Nebenraum eine Blaskapelle die Bergarbeiterhymmne “Glückauf, Glückauf!” anstimmte, versammelten sich alle zum abendlichen Buffet. Dabei rauschte draußen auf fünf Metern Breite eine Dachlawine nieder und durch das geöffnete Kellerfenster in den Schlafraum der Mädchen. Sie verschüttete ein Etagenbett sowie das unter dem Fenster liegende Gepäck von Clara.
Nach dem Essen gab es noch einige lustige Kennenlernspiele und um 22.00 Uhr sagten sich alle “Gute Nacht!” Die Jupi-Jungen bezogen den von Sitz- und Tischmöbeln freigeräumten Speisesaal und Uwe baute sich sein Nachtlager aus seinem selbstaufblasenden 2x2 m großen “Rettungsfloß”.
Von Nachtruhe war allerdings noch lange nichts zu merken, denn nun begann ein regelmäßiger gruppenweiser Pendelverkehr zu den Klos − wobei unterwegs stets Briefe ausgetauscht wurden. Schließlich werben die Wedemarker Jupi-Jungen damit, dass man als Jupi die Chance hat, Wunstorfer Jupi-Mädchen kennenzulernen…
Drei Maßnahmen sorgten schließlich für endgültige Nachtruhe: Erstens wurden diverse technische Geräte eingesammelt − unter Protest auch Discmen, (denn sie waren in der Liste der verbotenen Geräte nicht mehr aufgeführt und durch die moderneren MP3-Player ersetzt worden). Zweitens wurde Paul wieder auf seinen ihm schon vom letzten Jahr bekannten Schlafplatz vor dem Klo ausquartiert und drittens schickte Gaby alle Mädchen zusammen aufs Klo, damit sie nicht viertelstündlich zu Dritt oder zu Fünft dorthin gehen mussten.

Am Samstagmorgen wurde es langsam heller und auch lauter. Als alle wach waren, gab es im Keller kein Durchkommen mehr, weil sich dort ein Dutzend Mädchen schminkend um den Wandspiegel drängte. Nach Morgenrunde und Frühstück mit knusprig frischen Brötchen brachen alle zum Andreasberger Rodelhang auf. Durch das Tauwetter war der Schnee leicht matschig − es ging also nicht ganz so schnell bergab, dafür fiel man aber auch weicher. Als ideales Sportgerät erwies sich eine 3x4 m große Gewebeplane, auf die sich bis zu 8 Jupis und Leiter in einer Reihe hintereinander setzen und jauchzend den Hang hinabsausen konnten. Zwar war weder lenken noch bremsen möglich, doch der Anblick der rasant herumschlingernden Menschenkette ließ alle Fußgänger rechtzeitig zur Seite springen. Es wurde auch probiert, die Plane mit bis zu 14 Personen zu beladen, doch blieb dieser Mega-Schlitten unterwegs stecken. Auch ein “Viererbob” auf einem großen aufgeblasenen LKW-Reifenschlauch sauste den Hang hinab. Wer gerade nicht rodelte, trank heißen Tee, seifte seinen Nachbarn ein, warf Schneebälle oder saß in der Schmoll-Ecke.
Kurz vor Mittag kehrten alle wieder ins Pfarrheim zurück, zogen sich trockene Klamotten an und aßen Hot-Dogs. Nach einer kurzen Ruhepause ging es um 14.15 Uhr in einer Kolonne von fünf Bullis durch den weißen Oberharz nach Altenau. Vor dem Sportzentrum waren die Parkplätze rar, und Uwe und Daniel stießen beim Einweisen zum Einparken an die Grenzen ihrer Kommunikationsfähigkeit und an eine Stoßstange. Die Polizei bestätigte ihnen hinterher, im Prinzip alles richtig gemacht zu haben − halt bis auf das Rückwärtsfahren. Während einige Teilnehmer auf eisigen Kufen ihre Kurven über das Eis drehten, vergnügten sich die meisten im Wellenbad mit seiner tollen Rutsche und dem halbstündig wiederkehrenden Wellengang.
Gegen 18.00 Uhr waren alle wieder wohlbehalten in St. Andreasberg zurück − und diesmal kamen auch alle Fahrzeuge den Berg hoch. Da allerdings der Heißwasser-Boiler undicht war, stand die Küche unter Wasser. Als sie wieder trocken war, wurden kiloweise Tortellini mit Käsesauce zubereitet und mit Fruchtquark zum Nachtisch aufgegessen. Dann ging es wieder auf den flutlichtbeleuchteten Rodelhang, der zwischenzeitlich deutlich schneller geworden war. So macht es noch mehr Spaß, den Berg mit Schlitten, Schneebrettern, Reifenschläuchen und der Rennplane hinabzusausen. Da es deutlich leerer als tagsüber war, kam die Plane nun auch auf der gefürchteten Buckelpiste zum Einsatz. Da die Hintern nur durch die hauchdünne Folie von den Buckeln getrennt waren, ging es mit noch mehr Gejuchze bergab… Der große LKW-Reifen dagegen blieb oft an den größten Buckeln hängen, während die darauf sitzenden Rodler noch ein paar Meter weiterflogen. Treffpunkt aller den Berg hochkeuchenden Jupis war eine weithin sichtbare Fackel.
Gegen 22.00 Uhr kehrten alle wieder zum Pfarrheim zurück und hängten alle verfügbaren Heizkörper mit nassen Klamotten zu. Dann begann erneut die Massenwanderung der Mädchen zum Klo, um dort Briefe zu schreiben. Erst um 22.30 wurde es schlagartig ruhig, als Wolfgang verkündete, dass wegen Reparaturarbeiten das Wasser in den Sanitärbereichen für eine Stunde abgedreht werden müsse − niemand hat es überprüft…

Das Sonntagsfrühstück konnte erst mit Verspätung beginnen, weil die Jupi-Damen mit dem Schminken nicht in die Pötte kamen. Immerhin fand Uwe hinterher die jahrzehntelang vergeblich gesuchte Methode, wie Kinder zum ordentlichen Waschen ihres Geschirrs zu bewegen sind: Er stellte sich mit einer Dose Weingummis an die Tür, und jeder, der sein sauberes Geschirr zeigt, durfte sich etwas herausnehmen. Dann hieß es Einpacken und die Bullis beladen, bevor der Sonntagsgottesdienst in der höchstgelegenen Kirche Norddeutschlands begann. Da auch über 50 in einer benachbarten Grundschule untergekommene Elzer und Drispenstedter Georgspfadfinder anwesend waren, feierten rund hundert Pfadfinder und ein verlorenes knappes Dutzend einheimische Gemeindemitglieder einen auch inhaltlich und musikalisch von den Gästen mitgestalteten Gottesdienst. Anschließend war das große Reinemachen angesagt, dann wurden die letzten Süßigkeiten geteilt und auf der Reflexion ein doch überwiegend sehr positives Fazit dieses erlebnisreichen Wochenendes gezogen. Nach der Verabschiedung brachen die Bullis mit ihren müden Insassen auf, um wieder in ihre drei Heimatorte in die längst schneefreie norddeutsche Tiefebene zurückzukehren. So endete ein fröhliches Winterwochenende, auf dem viele neue Freundschaften geschlossen wurden und auf dem für die meisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer klar war: im nächsten Jahr sind wir wieder dabei!

Rosenmontag gab es bereits ein Wiedersehen von 20 Wunstorfer und Wedemarker Jupis (und ehemaligen, aber “junggebliebenen” Jupis − man traf sich zu einer spontan organisierten gemeinsamen Faschingsfeier. Kostümzwang, tolle Musik, Limbotänze, Snacks und wilde Getränke sorgten für viel Spaß und gute Laune. Das Mädchenklo soll übrigens währenddessen kaum betretbar gewesen sein, weil es mit zahlreichen Schminkköfferchen zugestellt war. Absolut bemerkenswert ist, dass das Fest von den Jupis völlig eigenständig geplant, organisiert und durchgeführt wurde.

Das von einigen Stammesmitgliedern am Ostersamstag gegrillte Osterlamm erntete viel Lob von allen Seiten − nach langjährigen Versuchen hätten die Pfadfinder jetzt die optimale Technik, um schmackhaftes, gares und noch dazu heißes Lammfleisch auf den Tisch zu bringen.

Den Georgstag am 23. März beging der ganze Stamm mit einem von Kurat Werner Kohrs vorbereiteten, aber überwiegend von Pfarrer Niedorny zelebrierten Gottesdienst in der Bonifatiuskirche. Im Anschluss gab es für Stammesmitglieder und Eltern in der Nr. 15 Mittagessen und nach einem Spiel die diesjährige Stammesversammlung. Darin berichteten alle Stufen darüber, was sie seit der letzten Versammlung so alles auf die Beine gestellt hatten und was sie für die Zukunft planten. Unterbrochen von einer Kuchen- und Spielpause standen dann Wahlen auf dem Programm, bei denen Carsten und Dirk als Vorstände bestätigt wurden. Stephan, der als Kassenwart die Kasse im Jubiläumsjahr 2002 buchstäblich aus dem Nichts neu aufgebaut hatte, wurde von Claudia als neuer Kassenwartin abgelöst. Mit zukünftig fünf Elternvertretern stellten sich dem Leitungsteam überraschend viele Helfer an die Seite und demonstrierten damit einen Rückhalt, wie es ihn im Stamm seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben hatte.

Am 12. Mai wurde auf der Bezirksversammlung in Mellendorf Barbara Frantzke zur neuen Bezirksvorsitzenden gewählt. Als geborene Meiser hatte sie gegen Ende des letzten Jahrhunderts auch die Roverrunde unseres Stammes mit belebt.

Vom 2.-5. Juni traf sich der gesamte Stamm zum gemeinsamen Pfingstlager auf dem Landübungsplatz der Bundeswehr in Holzminden. Vom ersten Lagertag berichten die folgenden Aufzeichnungen von Dirk:
Der ganze Stamm war am Freitag vor Pfingsten nach Holzminden aufgebrochen: Wölflinge und Jupis mit Autos, die Pfadis mit der Bahn und die Rover mit dem Rad. Entsprechend erreichten die Jüngsten den Bundeswehr-übungsplatz zuerst. Die Pfadis kamen gegen 20.00 Uhr vom Bahnhof und hatten dann nur noch ihr Gepäck − einschließlich Beilen und Schmink-Handtaschen − den Berg hochzuschleppen. Nachdem alle Zelte aufgebaut waren und Uwe eine Einführung in die Bedienung des Lagerhundes Queeny gegeben hatte, gab es das gemeinsame Abendbuffet mit allerlei Mitgebrachtem. Dann gingen alle in den Wald, um vor Einbruch der Dunkelheit noch genügend Brennholz zu sammeln.
Gegen 22.30 Uhr trafen dann auch Carsten mit seinen Rovern Jan und Florian unter großem Hallo ein − sie waren die ganze Strecke geradelt und hatten dabei die Erfahrung gemacht, dass das Weserbergland doch sehr bergig ist. Als es dunkel war, wurde ein großes Lagerfeuer entfacht, um das sich zunächst alle versammelten. So nach und nach wurde es dann leerer und auch ruhiger.

Florian Soot schrieb über das Lager den folgenden Zeitungsartikel:

Wilde Sau und Schlauchboottour:
Georgspfadfinder erleben ein abwechslungsreiches Pfingstlager in Holzminden

Von Anfang an versprach das diesjährige Pfingstlager der Pfadfinder des Stammes Sankt Bonifatius Wunstorf sehr abwechslungsreich zu werden. Denn schon die Arten der 90 km langen Anreise waren so verschieden wie die Teilnehmer selbst: Ob mit dem Fahrrad, öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß oder ganz einfach mit dem Auto, am Freitagabend kamen dann doch alle 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Landübungsplatz der Bundeswehr in Holzminden an.

Nach dem Aufbau der Zelte begann für die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein tolles Lager mit einer Reihe interessanter Aktivitäten. Leiter und Teilnehmer hatten ein spannendes Programm zusammengestellt. Am Samstag brach die Gruppe zu einer Schlauchboottour auf der Weser auf, die am Abend in einer gemütlichen Lagerfeuerrunde endete. Trotz etwas Regens hatten alle Teilnehmer viel Spaß. Der Pfingstsonntag begann mit einem Lagergottesdienst, zudem eigens der Kurat des Stammes, Werner Kohrs, mit seiner Frau Regina anreiste. Im Anschluss stand eine Stadtrallye mit vielen kniffeligen Aufgaben auf dem Programm, bei der den Pfadfindern nicht nur technischen Geschick, sondern auch Raffinesse und naturwissenschaftliches Verständnis abverlangt wurden. Am Abend fand dann am Lagerfeuer eine Feier statt, bei der einige Pfadfinder ihr Pfadfinderversprechen ablegten.
In den Tagen um Pfingsten gab es viel zu erleben und zu entdecken: Die spannende Nachtwanderung und der Bau eines Backofens zum Pizza backen waren genauso Höhepunkte wie eine trotz des kühlen Wetters stattfindende Wasserschlacht. “Am meisten Spaß hat mir das Spiel “Wilde Sau” gemacht”, sagt der Pfadfinder Nicolai Petersen. Bei diesem doch sehr wilden Ball- und Raufspiel, wurde aus so manchen Pfadfindern eine “wilde Sau.”
Und so erreichte am Ende des Lagers ein Haufen von müden, aber nicht weniger fröhlichen Pfadfindern das Truppheim in der Frankestraße. “Mir hat das Lager mal wieder großen Spaß gemacht”, sagt Jan Herbers, der schon zu den erfahrenderen Pfadfindern gehört.
Anzumerken bleibt noch, dass dem Wilde-Sau-Spiel eine Erfrischung unter dem eiskalten Hydrantenwasser folgte. Am darauffolgenden Tag wurden dann all jene unter dem Hydranten geduscht, von denen viele meinten, dass sie es verdient hätten. Das ganze endete in einer Wasserschlacht, die die Not-Einsatzbereitschaft der Holzmindener Stadtwerke auf den Plan rief, die aufgrund des Druckabfalls im Leitungsnetz einen Rohrbruch befürchtet hatte. Nach Auflösung des Rätsels konnte man beruhigt wieder von dannen ziehen.

Da Fronleichnam traditionell auf einen Donnerstag fällt, an dem es berufstätigen Leitern und zunehmend auch schulpflichtigen Schülern schwer gemacht wird, daran teilzunehmen, war nur Gudrun mit einigen Kindern mit von der Partie. Wegen Regen am Morgen kurzfristig vom Platz vor der Stadtkirche in die Bonifatiuskirche verlegt, führte die Prozession dann durch den Anstaltspark. Mit dabei war ein mannshohes “Himmelstor”, das Carsten gebaut und die Wölflinge himmelblau angemalt hatten.

Am Freitag, dem 30.6. traf sich die Stammesleiterrunde im Garten von Gaby und Dirk zum traditionellen Sommergrillen und einer kleinen Leiterrunde, in der vor allem das bevorstehende Sommerlager geplant wurde.

Hierüber schrieb Florian Soot hinterher den nachfolgenden Zeitungsbericht:

Sonne, Meer und Abenteuer
Das Jubiläumslager des Hannoverbezirkes der DPSG war ein voller Erfolg

Sonne, 150 gut gelaunte Pfadfinder, ein engagiertes Organisationsteam, Strand und eine sagenumwogende Burg − mehr braucht man gar nicht, um ein Jubiläumszeltlager der ganz besonderen Art zu veranstalten. Und da es bei dem Zeltlager vom 23.07 bis zum 29.07 in Dänisch Nienhof in Schleswig Holstein an keinem dieser Dinge mangelte, versprach es von Anfang an ein tolles Lager zu werden.
Schon der Auftakt der Veranstaltung anlässlich des 25-jährigen bestehen des Hannoverbezirkes der DPSG war etwas ganz besonderes. Kurz nachdem die 33 Pfadfinder aus Wunstorf und 5 weitere Stämme angekommen waren, wurden die Pfadfinderinnen und Pfadfinder überrascht: Aus der Jomsburg am Rande des Lagerplatzes trat ein mittelalterlich gekleideter Mann. Der Mann, der sich als Nachtwächter der Burg vorstellte ließ sich zuerst das Zeltdorf zeigen. Danach führte er die Pfadfinderinnen und Pfadfinder über das Gelände. Dabei trafen Sie eine Kräuterhexe, eine Händlerin, den Hüter des Feuers und einen Ritter.
ähnlich ereignis- und spannungsreich verliefen dann auch die folgenden Tage des Zeltlagers. Jeder Tag stand unter einem bestimmten Motto und so gab es Ausflüge, Workshops, Stufen- und Stammestage. Es wurde ein Hochseilgarten gebaut, gebastelt, gespielt und natürlich viel in der Ostsee geschwommen.
Des Weiteren sorgten die Nachtwachen für Abwechslung. Was für die älteren eher ein lästiger Bestandteil des Lagerlebens ist, war für viele der Jüngeren das Abenteuer schlecht hin. Vor allem als eines Nachts eine schwarze Gestalt durch das Lager schlich. War das etwa das geheimnisvolle Burggespenst?
Nach einer ereignisreichen Woche bildete die Feier zum Jubiläum am Freitag den Abschluss. Der Festakt begann am Nachmittag mit einem Gottesdienst unter freiem Himmel, der trotz des kurzen Regenschauers auf Begeisterung stieß. Am Abend zauberte das Küchenteam ein Büfett mit allem, was dazugehört. Nach diesem Festmahl startete dann die Jubiläumsshow: Dabei wurde auf die Anfänge des Bezirkes vor 25 Jahren zurück geblickt, die Gegenwart betrachtet und in die Zukunft geschaut. Und um die brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, solange es weiterhin so viele engagierte Leute gibt. Aber auch ohne hellseherische Fähigkeiten lässt sich eines ganz sicher sagen: Dieses Lager war einfach nur toll! Es wurde viel erlebt, viel gelernt und viele neue Freundschaften geschlossen. Rundrum eine gelungene Aktion.

Andreas Proske schrieb ebenfalls über das Lager:

25-Jahr-Feier der Georgspfadfinder an der Ostsee
Es hatte einen schwarzen Umhang, ein weißes Gesicht und schwebte lautlos die Treppe herauf. Es war zum Fürchten. Alle schrieen
“Geisterstunde” titelte am nächsten Morgen “Jomsburg Aktuell”, die Lagerzeitung, und berichtete, dass die Wölflinge den Geist in den Wald gejagt hatten. Nach dem Schichtende der Nachtwache konnten diese sich dann jedoch beruhigt schlafen legen. 150 Kinder, Jugendliche und Leiter der deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg hatten sich auf dem Pfadfindergelände “Jomsburg” nahe Dänisch Nienhof nördlich von Kiel getroffen. Anlass war das 25-jährige Jubiläum des Hannoverbezirks der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg. Workshops zur Verschönerung des Lagerplatzes standen am Anfang der Woche auf dem Programm. Eine große Schwarzzeltkonstruktion entstand und wurde als Versammlungszelt eingerichtet, außerdem u.a. ein Lagertor sowie ein Klettergarten. An den folgenden Tagen waren die Pfadfinder viel unterwegs: zu Ausflügen nach Kiel, Eckernförde und Laboe, zu Geländespielen im Wald oder zu einem mehrtägigen Hike und natürlich immer wieder an den Ostseestrand. Bei herrlichem Wetter wurde dort nicht nur gebadet. Floß fahren, Frühstücksbuffet, Strandcafé und meeresbiologische Exkursionen waren weitere Highlights. Mehr kreatives Programm gab es bei der abschließenden Jubiläumsfeier. Bezirkskurat Christoph Lindner aus Neustadt ließ sich beim Gottesdienst vom einsetzenden Regen ebenso wenig stören wie die wassergeprüften Pfadis. Nach einem tollen Buffet wurde viel gesungen und gespielt und auf die vergangenen 25 Jahre zurück geblickt. Aus sechs Orten waren die Gruppen gekommen, eine starke Gemeinschaft ist aus ihnen geworden, die keine Angst vor Geistern hat und sich auf die nächsten 25 Jahre “Pfadfinden” in der Region Hannover freut.

Zum Bestseller entwickelte sich die von Florian und Daniel täglich herausgegebene Lagerzeitung “Jomsburg aktuell” − gerade auch wegen der Rubrik “Gerüchteküche”, in der ungeprüft alles veröffentlicht wurde, was größtenteils anonym in den Redaktionsbriefkasten geworfen wurde und nur selten einen Funken Wahrheit enthielt. Der “Jomsburg aktuell” entstammen die nachfolgend abgedruckten Artikel, die in ihrer Zeitnähe und Ausführlichkeit einen besonders lebendigen Eindruck vom Lagerleben vermitteln.

Jurtenburgbau
Jetzt steht sie gerade und ohne Falten, aber der Weg dahin war gar nicht so einfach, wie ihr denkt. Es gab viele Hochs und Tiefs aber wir haben es trotzdem geschafft. Theoretisch war alles ganz einfach, aber als sich das Vorbereitungsteam am Freitag an die Arbeit machte, stand die Bauleitung vor riesigen Problemen. Wo und wie tief müssen die Löcher sein? Wie kriegt man 4m lange Latten in einen 3,5m Bulli? Wo sind die Stockschrauben? Nach einigem Hin und Her wurden die Löcher dann mürrisch auf eine Tiefe von mindestens 40 cm gebracht. Freitag um Mitternacht waren dann alle Löcher gegraben und Ahrnes LKW ausgeladen. Leider standen kaum weitere Zelte, so dass das Aufbauteam unter freiem Himmel schlafen musste.
Nach dem Mittagessen des folgenden Tages standen 3 der 7 Jurten und die Arbeitsmoral sank auf einen Tiefpunkt. Die Stimmung stieg jedoch mit jeder weiteren Jurte, bis das Bauwerk am Ende des Tages in den Grundzügen stand. Nach einem gemütlichen Abend fielen die Helfer erschöpft auf ihre Isomatten. Am nächsten Tag wurde die Burg fertig gestellt − kurz bevor die ersten Pfadfinder eintrafen. Zurückblickend kann man sagen, dass die Planung auf dem Papier zwar einfacher ist, das beendete Projekt in Realität jedoch viel besser aussieht. Ohne die zahlreichen Helfer, denen wir hiermit danken, wäre das Projekt nicht möglich gewesen.
Die Jurtenburg in Zahlen: 42 Teleskopstangen, 42 Dachplanen, 18 m Durchmesser, 6 m Höhe, 210 qm Nutzfläche, 15 erschöpfte Bauleute.

Wölflinge gingen baden
Von Freya aus Wunstorf
Wir sind schwimmen gegangen. Das Wasser war sehr kalt. Es waren viele Wasserpflanzen da. Deshalb mussten wir weit schwimmen bis zur Sandbank. Nach ungefähr 30 Minuten mussten wir zum Lager zurück. Wir mussten durch einen Wald um zum Lager zurück zu kommen.

Gelungene Eröffnungsveranstaltung
Kaum hatten sich alle Lagerteilnehmer eingerichtet und in der Ostsee erfrischt, erschien eine altertümlich aussehende Nachwächtergestalt. Diese begrüßte uns auf der Burg und ließ sich von uns im Auftrag seines Burgherren das Lager zeigen. Der von den “merkwürdigen” Bauten beeindruckte Nachtwächter führte uns über das Burggelände. Nun wissen wir, dass mit dem Burgherren nicht zu Spaßen ist. Holzdiebe, Leute, welche die weiße Linie überschreiten oder auf den Wehrgang klettern, werden gehängt. Aber er hatte auch erfreuliche Nachrichten: So gibt es für wenige Taler am Kiosk allerlei süße Köstlichkeiten zu erwerben und bei der Kräuterhexe für jedes Gebrechen ein passendes Kraut.
Noch nicht kennen gelernt haben wir das Burggespenst: Seine Stunde hat noch nicht geschlagen…

Diverse Auszüge aus der Rubrik “Küchenplanung”

Berichte der Workshops vom Montag “Unser Dorf soll schöner werden”

Holzscheiben brennen
Zuerst mussten wir Feuer machen. Wer jetzt denkt, dass sei schnell getan, hat Recht, denn alle 5 Teilnehmer erwiesen sich als echte Pfadfinder, für die Feuer machen eine Leichtigkeit ist! Danach machten wir uns daran, Scheiben zum Bedrucken von großen ästen abzusägen. Fast 20 Stück - das war in der prallen Sonne wirklich anstrengend. Jetzt mussten nur noch die heißen Brenneisen aus dem Feuer geholt und sorgfältig auf das Holz gedrückt werden. Zur Belohnung konnte jeder seine eigene Scheibe machen. Der Workshop hat allen sehr viel Spaß gemacht und wir haben noch viele zusätzliche Lilien brennen können, z. B. auf Schwedenstühlen.

Auszüge aus der Rubrik “Verloren und Gefunden”

Wös sind supa!
Das finden nicht nur viele kleine und große Wölflinge, die in ihren leuchtend orangen T-Shirts kaum zu übersehen sind. Schaut man sie sich nämlich genauer an, stellt man fest, dass auch andere sie “supa” finden: Dutzende kleine schwarze Käfer, die von der Farbe insbesondere in den Morgenstunden wie magisch angezogen werden. Doch für alle Krabbelkäfergeplagten gibt es ein ökologisch völlig unbedenkliches Gegenmittel: Auf Gelb stehen die Käfer noch viel mehr, und wenn man sein Liederheft dabei hat, kann man sie sich zumindest von Leibe halten…

Bericht eines Wölflings
Von Alexander Koch, Wunstorf

Heute Morgen hatten wir Küchendienst. Das ging so schnell, dass wir die Morgenrunde noch miterlebt haben. Danach gab es Frühstück und Workshops. Nach den Workshops gingen wir an die Ostsee. Dort gab es viele Verletzungen und eine Sandburg. Im Lager wurden die Workshops vorgestellt und dann gab es Essen und dann machte der Kiosk auf.

Auszüge aus der Rubrik “Wichtige Infos”

Ausflüge am Dienstag

1. Museum Eckernförde und Stadtbummel (23TN)
2. Ehrenmal Laboe U995 und Stadtbummel (16TN)
3. Wanderung Leuchtturm Bülk (10TN)
4. Kieler Schifffahrtsmuseum & Stadtbummel(19TN)
5. Meeresbiologischer Kurs (36 TN)
6. Kisten klettern (10TN)

Kiel
Kiel lockte und wir kamen… Nach einer Stunde Busfahrt waren wir in Kiel angekommen und im Schifffahrtsmuseum verschwunden. Zwischen Schiffen und U-Booten haben wir viel Neues und Interessantes gelernt. Zu erwähnen wäre noch der spektakuläre Versuch einer Pfadfinderin, Dreadlocks mit einem Ventilator zu filzen. (Echt krasse Dauerwelle, aber nur schwer wieder von der Ventilatorwelle abzubekommen…) Nach Shopping und Rückfahrt wurde der Tag mit Schwimmen beendet.

Laboe
Nach knapp 2 Stunden Busfahrt kamen wir endlich um 11 Uhr am Ehrenmal an. Die Aussicht war ziemlich gut, aber lange sind wir nicht dort oben geblieben. Es folgte eine U-Boot Besichtigung und ein 2-stündiger Stadtbummel. Anschließend trafen wir uns wieder und sind mit der Fähre zurück gefahren. Da wir dann das Lager noch nicht erreicht hatten, mussten wir noch ca. eine Stunde mit dem Bus zurück fahren.

Eckernförde
Es begann um 10 Uhr, als sich 26 unerschrockene Teilnehmer auf den Weg zum Heimatmuseum Eckernförde machten. Nach einer 45minütigen Besichtigung mussten förmlich alle Teilnehmer zum Stadtbummel gezwungen werden. Es folgte ein Strandgang ohne lästige Steine. Dafür gab es Quallen, Haie und nasse Handtücher. Trotz allem wurden wir gebildet und hatten viel Spaß.

Schatzsuche
Die Schatzsuche am Strand war erfolgreich. Neben viel Wissen über allerlei Meeresgetier lernten wir auch den geschmacklichen Unterschied zwischen Nord- und Ostsee kennen. Wir wissen jetzt auch, wie man echten Bernstein erkennt. Ach, übrigens, die vielen Quallen hier im Meer sind völlig harmlose Ohrenquallen und keine Feuerquallen. Wie immer sind auch hier die Weibchen hübscher als die Männchen :-)

Leuchtturm Bülk
über Stock und Stein und durch jedes Gebüsch ging es heute für 6 Wölflinge zum Bülker Leuchtturm. Die geschätzten 10 km waren sehr anstrengend, doch die Orangenen hielten durch. Zur Belohnung gab es für alle zum Abschluss ein großes Eis.

Auszüge aus der Rubrik “Wichtige Infos”

Dramatischer Vorfall
Nach einigen medizinischen Komplikationen ist Hagen, Jupi aus Wunstorf, gestern Nachmittag mit dem Rettungswagen in die Uniklinik nach Kiel eingeliefert worden. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut und wir alle wünschen ihm gute Besserung!

Was ist los mit der Wedemark o. Wunstorf?
In letzter Zeit ist die Wedemark (Nigel, Niklas) voll komisch geworden. Früher waren sie sehr oft bei Wunstorf, doch mittlerweile sieht es so aus, als ob die Wedemarker Jungs mit den Wunstorfer Mädchen Streit haben und sich bei den Lehrter Mädchen ausheulen! Was ist dort los? Andererseits gehen die Lehrter Mädchen alle fremd. Sind vielleicht die Jungen in Ordnung, aber die Mädchen unentschlossen?

Küche ackert sich in Grund und Boden
Was würden wir ohne die Helden aus der Küche nur tun, die Tag für Tag in der Hitze der Küche unter vollem Einsatz für unser leibliches Wohl sorgen? Zu der Arbeit in der Küche gehört nämlich nicht nur, dass man eine Hühnersuppe kochen kann. Es ist ein riesiger logistischer und organisatorischer Aufwand, 150 hungrige Pfadfinder zu bekochen. Schon die Vorbereitungen vor dem Lager verlangten Torsten und seinem Team alles ab. Als vor dem Lager eingekauft wurde, füllten die Lebensmittel einen Bulli und einen Pkw mit Anhänger. Die Küche lobt an dieser Stelle ausdrücklich die tolle Unterstützung des Orgateams.
Die Dimension der Arbeit in der Küche übersteigt bei manchen wohl das Vorstellungsvermögen: so wird anstelle eines Mixers eine Bohrmaschine verwendet. Je größer die Menge ist, umso schwerer ist die Zubereitung. Und so arbeitet unser Küchenteam mit vollem Einsatz von 5 Uhr morgens bis 12 Uhr nachts. Hier noch mal ein großes Dankeschön an die Küche für das tolle Essen!
Die Küche in Zahlen:
Während des Lagers werden für das Frühstück 250l Milch, 35kg Käse, 9kg Salami 7kg Kaffee, 35kg Nutella und 1400 Brötchen gebraucht. Des Weiteren werden zur Versorgung des Lagers 2500l Plörrbräu, 6l öl und 10kg Cornflakes benötigt. Und um die Frage vom Anfang zu beantworten: Ohne die Küche würden wir verhungern. Heute Abend gibt es 16kg Nudeln und 50l Soße.

Jupitag
Geocaching war lang und schwer. Es hat uns nicht immer gefallen, aber wie soll es auch, wenn eine Gruppe sich verläuft und eine andere durch Brennnesselfelder gelaufen ist? Trotzdem kamen wir nach 7 Std. wieder heile hier an.
Pinkieabend: Der Mr. Pink wurde Nigel, den kein Mädchen küssen wollte. Aus vielen Jungs wurden süße Mädels geschminkt. Aber die Jury (Leiter) fanden Nigel − geschminkt von Désirée und Maren − am schönsten. Nach diesem anstrengenden Tag gab es dann noch Popcorn und pinkes Wasser. Der Tag endete am Lagerfeuer.

Rovertag
Kaum hatte der Rovertag begonnen, wurde das prall gefüllte Programm auch schon unterbrochen. Ein Wölfling riss die Wunstorfer Rover aus dem Schlaf und forderte sie auf zur Morgenrunde zu kommen. Nett und freundlich wie immer nach dem Aufwachen, wiesen ihn die Rover auf seinen Fehler hin. Kaum ward der dadurch entstandene Zeitverlust wieder aufgeholt, musste ein Pfadimädchen über die neuste Ausgabe der Lagerzeitung diskutieren. Und als wenn das nicht schon genug wäre, wurden wir hemmungslos im Stich gelassen, da das bestellte Frühstück nicht ans Bett gebracht wurde. Gegen Nachmittag spielten wir in Eckernförde Minigolf, wo unser Kurat (Aufpasser) dank des göttlichen Beistandes gewann. Die Rover machten sich daran, dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Schwimmen und Fast Food durfte an diesem genialen Tag natürlich nicht fehlen. Sogar die Küche machte überstunden, um uns ein Mitternachtsbuffet zu kredenzen. Als um 1 Uhr das Programm endlich abgearbeitet war, fielen alle glücklich, jedoch erschöpft ins Bett.

Geisterstunde
Bericht der Wunstorfer Wölflinge
Wir hatten Nachtwache, als das Gespenst kam. Es hatte einen schwarzen Umhang, ein weißes Gesicht und schwebte lautlos die Treppe herauf. Es war zum Fürchten. Alle schrieen. Dann war da noch ein Geist, ein Pirat. Gaby ist mit Dreien von uns raus, um den Geist zu suchen und hat den Geist in den Wald gejagt. Dann war unsere Schicht vorbei und wir sind schlafen gegangen.

Pfaditag
Die Pfadfinderstufe hat an “ihrem” Stufentag gestern einen extrem langen Haik gemacht. Dieses ist eigentlich kein Problem, doch es kam hinzu, dass wir in der prallen Sonne laufen mussten. Der Weg bestand überwiegend aus Feldwegen, wo es keinen Schatten gab. Die Leiter beschrieben den Weg am Anfang als “etwas länger als zum Strand”, weshalb die Pfadfinder sich auch nur mit entsprechend viel Wasser eingedeckt hatten. Das war für die rund 20km lange Strecke natürlich zu wenig. Hätten die Pfadfinder nicht von einem netten Bauern Wasser bekommen, wären sie verdurstet. Der Stufentag endete mit einer total entnervten Pfadigruppe. Ist das der Sinn des Stufentages? Einigen wenigen hat der Tag aber auch Spaß gemacht.

Wös als Schatzjäger
Die Wölflinge waren gestern auf der Jagd nach dem sagenhaften Schatz des Statthalters. Nachdem sie ihren Teamgeist am Vormittag beim Fahnenspiel gestärkt hatten, mussten sie am Nachmittag an acht Stationen Kreativität und Teamgeist beweisen. An den Stationen galt es u.a., Rätsel zu lösen, ein Lied zu dichten, die Schlucht mittels einer Seilbrücke zu überqueren, mit einem Reifenschlauchfloß zu einer Boje hinauszupaddeln oder Boote zu bauen. Für jede erfolgreich gelöste Aufgabe erhielten sie Wasserbomben für den Kampf mit den fiesen finsteren Piraten um den Schatz des Statthalters. Von den Zinnen der Jomsburg ergoss sich ein Hagel aus Wasserbomben auf die Piraten und schlug fast alle in die Flucht − nur bei Jürgen musste hierzu ein wassergefüllter Müllsack eingesetzt werden. Nach der Verteilung der Beute versammelten sich die siegreichen Wös dann bei Stockbrot, Cay und selbstgetexteten Liedern rund um das Lagerfeuer. Nach 23.00 Uhr war noch lange nicht Schluss, denn die Wölflinge hatten noch ihre Nachtwache zu absolvieren.

Dreckwäsche und Minirock
Das passende Anziehen auf dem Lager will gelernt sein, denn schon unser Gründer legte auf Sauberkeit großen Wert. Wer also zum Aufbauen in einem Minirock kommt, braucht sich nicht zu wundern, wenn da mal etwas mehr gezeigt wird, als gedacht. Kaum waren unsere Gäste aus Seevetal da, ging der Skandal weiter. Obwohl diese “Streber”-Pfadfinder so viel Wert auf Ordentlichkeit und Richtigkeit im Aussehen legen, tragen sie ihre Halstücher unter dem Kragen. Was sind denn das für Sitten aus dem Nordbezirk? Manch anderer mag das Halstuch ähnlich tragen und dabei nicht wirklich besser aussehen. Also für alle zum Notieren, das Halstuch wird zusammenfaltet über dem Kragen getragen, denn nur dort kann es seiner Funktion als Schweißtuch gerecht werden. Außerdem kann man es als Wassereimer, Kopftuch, Verband und natürlich zur Altersbestimmung verwenden. Trotz dieser vielen Funktionen trifft das Halstuch unverständlicherweise auf Abneigung. Auch bei dem Rest der Kleidung scheint es bei den Pfadis nicht normal weiterzugehen. So kenne ich mindestens 100 Pfadis, die immer noch die Kleidung von Sonntag anhaben. Mittlerweile würde sie vor Dreck wahrscheinlich alleine stehen. Nur bei den Jupis wurde zum Stufentag die Kleidung gewechselt. Sie wechselten von Rechts auf Links oder von dreckiger auf pinke Kleidung. Dies ist natürlich auch nicht das Non plus Ultra aber immerhin wurde die Kleidung wenigstens einmal gewechselt.

Stammestag: Wunstorf
Sommer, Sonne, Sonnenschein. Bei diesen karibischen Wetterverhältnissen verbrachte der Wunstorfer Stamm seinen Stammestag am Strand. Dort wurden verschiedene Aktivitäten angeboten. Sonnensegelbau, schminken, Floßbau und natürlich Schwimmen. Bei Wellen wie auf Hawaii machte vor Allem das Rumtollen im Wasser großen Spaß. Am interessantesten war wohl aber der Versuch mit einem alten Rettungsfallschirm Wölflinge fliegen zu lassen. Das scheiterte allerdings am nicht vorhandenen Wind. Am Abend wurde der karibische Tag von einem tropischen Regenschauer unterbrochen und das abschließende Grillen auf den Lagerplatz verlegt. Nach einem Cocktail endete dieser entspannte und sonnige Stammestag.

Coole Sprüche

Danke Hansemann!
Wer heute Morgen friedlich schlafend im Bett lag, wurde wahrscheinlich von Hansemann unsanft aus diesem entfernt. Laut schreiend und scheppernd ging er durchs Lager und machte selbst vor Mädchen- oder noch schlimmer Roverzelten nicht halt. Sinn dieser Aktion war es eigentlich nur die Wunstorfer Rover zu wecken, welche jedoch schon lange auf den Beinen waren, natürlich. Hansemann wurde so sauer, dass er den Rest des Lagers wach machte. Also, Dankeschön Hansemann!

Fastenzeit
Was bringt Dutzende Kinder dazu, jeden Abend kurz nach dem Abendessen geduldig in einer langen Schlange vor dem Kiosk zu warten? Hat ihnen das Essen etwa nicht geschmeckt? Sind sie allergisch gegen nicht zuckerhaltige Lebensmittel? Wir wissen es nicht, aber freuen uns auf das nächste abendliche gemeinsame Schlangestehen…

Jubiläumsfeier
Mit einem Festmahl und einem riesigen Showprogramm wurde gestern Abend das Jubiläum unseres Bezirks gefeiert. Die Feierlichkeiten hatten bereits am Nachmittag mit einem Gottesdienst begonnen.
Zum Abendbrot übertraf sich die Küche noch einmal und überraschte die Pfadfinder mit einem Buffet der Superlative. Die Küche hatte für 150 Pfadfinderinnen und Pfadfinder eine kulinarische Weltreise organisiert, auf der vom saftigen Fleisch über Lachs bis hin zu Salaten und frischem Obst alles dabei war. Nach diesem tollen Essen begann das Showprogramm. Lehrte startete mit einer Vorstellung der besonderen Art. Der Stamm stellte sich in Form einer “Sendung mit der Maus” vor. Unsere Gäste aus Seevetal gestalteten die nächste Showeinlage. Mit einer Potpourri verschiedener Melodien, die sie mit eigenen Texten versehen hatten, erfreuten sie die Ohren der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Die Wedemark ließ dann etwas nachdenklichere Töne anklingen.
Mit einigen kleinen Sketchen stellten die Wedemarker die Probleme da, mit denen sich Pfadfinder im Alltag konfrontiert sehen. Der Beitrag der Pattensener bot dann mit einem Rollenspiel und zwei Zaubertricks noch etwas für die Komiker unter uns. Bemerode überzeugte die Menge mit einem eigens komponierten Lied über die Ereignisse des Lagers. Den Text des Liedes findet man auch auf der Foto-CD und in der Innenseite der Zeitung. Wunstorf präsentierte sich mit zwei Sketchen und einem improvisierten Theaterstück.
Es folgte eine große Anzahl von Dankesreden und Ehrungen. Die geladenen Gäste wurden nach vorne gerufen, um über ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Hannoverbezirk zu berichten. Und so wurde manch lustige Anekdote und Geschichte erzählt. Vor der Jurte startete dann eine sehr aufregende Aktion. Spektakulär und einfallsreich war die Dankeschönaktion der Wunstorfer Rover, die sich mit einem großen, brennenden DANKE bei dem Orga-Team und vor allem bei Michi und Ahrne für ihre großartige Arbeit bedankte. Mit dieser von Ahrne und Christoph spannend moderierten Show endete der offizielle Teil der Jubiläumsfeier. Und so bildet dieser wunderbare Abend den Abschluss für ein tolles Lager.

Fastenzeit
Stellt Euch vor, Ihr verliert zwei Euro − wie groß wären Eure Chancen, sie aus dem Fundbüro Eurer Heimatstadt wieder zu bekommen? Nicht so bei uns Pfadfindern, die wir ja für unsere Ehrlichkeit bekannt sind: Hier konnte selbst ein verlorenes 2-Euro-Stück wieder von seinem rechtmäßigen Besitzer abgeholt werden. Wir sind echt stolz auf Euch!

P.S.: Bei 150 Lagerteilnehmern, die jeden Tag eine gute Tat verbringen, müssten eigentlich schon gut 1000 gute Taten zusammengekommen sein. Wir fragen uns allerdings, wo sie angekommen sind. Vielleicht denkt Ihr auch mal an sie?

Gottesdienst
Wenn man auf den Gottesdienst am gestrigen Abend zurückblickt, stellt sich einem die Frage: Galt der Regen unserem Kuraten oder den Pfadfindern? Doch egal wie die Antwort lautet: der Regen hielt die Pfadfinderinnen und Pfadfinder nicht davon ab, einen gelungenen Gottesdienst zu feiern. Zwar gelang es unserem Kuraten nicht mit fünf Brotscheiben alle satt zu bekommen, das entsprechende Evangelium wurde jedoch mit interessanten Sketchen vorgestellt und ausgelegt. Wegen des Regens wurde der Gottesdienst von einer “Regenjackenholpause” und dem spontanen Bau einer Altarüberdachung unterbrochen. Unser Kurat ließ sich jedoch nicht aus der Ruhebringen und beendete in einem immer schneller werdenden Tempo die Messe. Ein durchweg schöner Gottesdienst, der mal wieder gezeigt hat, dass ein Gottesdienst nicht langweilig in einer Kirche, sondern auch actionreich unter freiem Himmel stattfinden kann. Danke Christoph!

Danke Wettergott
Viele mögen vielleicht denken die Redaktion sei jetzt völlig durchgeknallt, weil das Wetter in den letzten Tagen nun wirklich nicht so toll war. Trotzdem wagt die Redaktion diesen Schritt. Bis Donnerstagabend gab es nur Sonne und Hitze pur. Ständig lagen Pfadis am Strand und sonnten sich. Mancher bekam sogar eine leichte bis starke Rötung auf den Schultern. Erst abends kamen dann ein paar Tropfen hernieder. Doch wen konnten diese paar Tropfen wirklich stören? Einen Pfadi auf jeden Fall nicht. Deshalb ein großes Lob an den Wettergott. Das Lager wäre sonst ein echter “Reinfall” gewesen.

Wer mit wem?
Auszug aus den Lager-Tächtelmächtels

Vera (Wu) + Lukas (We)
Lisa (Pa) + Jan (Wu)
Schnien (Le) + Nicolai (Wu)
Jule (Le) + Daniel (Se+Wu)
Natascha (Wu) + Nigel (We)
Karin (Wu) + Nigel (We)
Christoph (Wu) + Janine (Wu)

Soviel zu diesem tollen Lager. Mit ihm ging zugleich auch der heißeste Juli seit Beginn der Wetteraufzeichnungen zu Ende, so dass in den folgenden Tagen im Pfadikeller und bei vielen Leitern zu Hause etliche Zelte zum Trocknen hingen.

Vom 15. bis 17. September nahmen die Jupis und Pfadis am Jubiläumslager zum zehnjährigen Bestehen des DPSG Stammes Arche Noah/Wedemark teil. Im Gegensatz zu vielen früheren Veranstaltungen führte hier mangelnde organisatorische Zusammenarbeit der beteiligten Stufen sowie des Vorstandes zu einem teilweise chaotischen Ablauf. Dies äußerte sich beispielsweise in stundenlangen Hin- und Rückreisezeiten der Pfadistufe oder der Tatsache, dass es am letzten Tag nur noch Brot und Margarine zu essen gab.
Während die Jupis den an einem See gelegenen Lagerplatz bereits recht zügig am Freitagabend erreichten, kamen die ebenfalls per Bahn anreisenden Pfadis nach einem langen Fußmarsch vom Bahnhof erst in der Nacht an. Für Konstantin war das Lager auch bald schon wieder vorbei, da ihm eine umkippende Abwaschschüssel den Fuß verbrühte − zum Glück dann doch nicht allzu schlimm. Samstagvormittag stand die Vorbereitung der Workshops auf dem Programm, doch da sie bereits zu Hause vorbereitet worden waren, nutzten die Wunstorfer Jupis die Zeit für ein Waldgeländespiel. Am Abend fand dann der Jubiläumsgottesdienst statt und am Sonntag beendet ein Chaosspiel (bei dem es darum ging, die Zelte möglichst schnell einzureißen) ein recht chaotisches, aber dennoch ereignis- und erlebnisreiches Herbstlager.

Bei den Wölflingen tauchten in der zweiten Jahreshälfte viele neue Gesichter auf. Als die Tage kürzer wurden, war es dann auch endlich wieder möglich, im Pfadikeller “Verstecken im Dunkeln” zu spielen. Da der Kindergarten umgebaut wurde und der halbe Pfadikeller monatelang mit ausgelagerten Kisten, Kästen und Regalen zugestellt war, gab es auch besonders viele Versteckmöglichkeiten. Einige erwiesen sich jedoch als extrem unbequem. So schlafen einem beispielsweise die Füße ein, wenn man sich zu lange in einem Regal oder einem Karton versteckt. Und Amanda, die sich auf dem Heizkörper versteckt hatte, flehte gar darum, endlich entdeckt zu werden, weil sie einen “heißen Hintern” bekam.

Am 3.11. begann die traditionelle Lange Wölflingsnacht, von der der nachfolgende Bericht von Dirk erzählt:

Nacht voller Abenteuer: Wölflinge jagten Schatz der Eskimos Eine erlebnisreiche lange Nacht verbrachten die Wölflinge des Stammes St. Bonifatius Wunstorf der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg bei ihrer jüngsten übernachtungsaktion im katholischen Gemeindehaus. Nachdem sie sich mit selbstgebackenen Waffeln gestärkt hatten, stand zunächst ein abenteuerliches Geländespiel im stockfinsteren Blumenauer Wald auf dem Programm. Hier galt es, viele Aufgaben rund um das Thema Natur zu lösen. Nach der Rückkehr in das Gemeindehaus wurde Tischfußball gespielt, Spaghetti gekocht, Pizza gebacken und viel gelacht. Später tauchte dann eine mysteriöse alte Karte auf, die zum “Schatz der Eskimos” führen sollte. So nahmen die 8-11jährigen Pfadfinderinnen und Pfadfinder all ihren Mut zusammen, um gegen Mitternacht an den an der Stiftskirche aufgestellten Grabplatten alte Inschriften zu entziffern, die ihnen schließlich den Weg zum Schatz wiesen. Als sie endlich die Schatztruhe öffneten, enthielt diese allerlei Süßigkeiten − nur leider ganz nach Eskimomanier in einen massiven Eisblock eingefroren, den es erst zu zertrümmern galt.
Nachdem sich die Wölflinge noch mit über einem Feuer gegrilltem Schaumzucker gestärkt hatten, gingen sie so nach und nach Schlafen. Es dauerte jedoch bis kurz vor drei Uhr, bevor auch die letzten Wölflinge in ihre Schlafsäcke krochen. Da schon 7.30 Uhr wieder aufgestanden wurde, war die lange Wölflingsnacht für sie in Wirklichkeit eine sehr kurze. Gemeinsam wurde noch gefrühstückt, abgewaschen und aufgeräumt; dann ging es für die Wölflinge nach Hause, wo sie viel von ihren nächtlichen Abenteuern zu Erzählen hatten.

Zu ergänzen wäre noch, dass sich der Krökeltisch im Keller der Nr. 15 als der Hit für groß und klein erwies und dass es auf der Mitternachtswanderung endlich einmal wieder so richtig gelang, Nachtwandernde gehörig zu erschrecken: Auf dem Rückweg von der Stiftskirche lag plötzlich ein großer, vom Sturm von einer Weide gerissener belaubter Ast auf dem Weg. Während die Wölflinge noch diskutierten, ob er dort auf dem Hinweg auch schon gelegen habe, stürzte er sich ihnen auf einmal entgegen…
Gudrun übernachtete zwar nicht mit im Keller, dafür kam sie gleich am nächsten Morgen wieder − mit frischen Brötchen, die Pfarrer Berger gesponsert hatte.

Den Martinsumzug am 11.11. begleitete ein kleines Häuflein im Fackelntragen geübter Abgesandter aller Stufen von den Jupis an aufwärts. Er führte vom Kindergarten durch den Anstaltspark zur Nr. 15, wo es Schmalzbrote, Süßigkeiten und Regen gab. Viele Mitglieder des Leitungsteams verbrachten dasselbe Wochenende auf einem Fortbildungswochenende auf dem Wohldenberg. Sie lernten dort nicht nur viele neue Spiele, sondern auch, wie man mit Hansemanns Minibagger Löcher in einem Steinbruch baggert oder wie der skandinavienbegeisterte Diözesanvorstand Klaus Meiser eine Kothe zu einer Dampfsauna umzufunktionieren weiß.

Die Adventszeit nutzten die Jupis, um sich nach der Frage nach Gott intensiv auseinander zu setzen − so intensiv, dass selbst ihre Leiter positiv überrascht waren. Die Pfadis dagegen brachten ihr Filmprojekt zu Ende. Dann nahte auch schon wieder der 3. Advent und die Abholung des Friedenslichtes − diesmal nicht etwa aus Hildesheim oder Hannover, sondern gleich aus Wien:
Empfindlich wie der Frieden:
Wunstorfer Georgspfadfinder bringen das Friedenslicht nach Wunstorf

Es ist eine Flamme der Hoffnung, die am vergangenen Wochenende in der Geburtskirche in Bethlehem von einem Kind angezündet und von dort per Flugzeug nach Wien gebracht wurde. Eine Flamme, die in den folgenden Tagen in viele Länder Europas verteilt werden sollte. Die beiden Rover Friederike Rohde und Florian Soot vom Stamm St. Bonifatius Wunstorf durften das Licht für die Diözese Hildesheim am Sonntagnachmittag aus Wien zuerst nach Hildesheim in den Dom und dann nach Hannover bringen. über 30 Stammesmitglieder fuhren ihnen dorthin entgegen und nahmen das Friedenslicht im Rahmen einer von katholischen und evangelischen Pfadfindern gemeinsam organisierten Aussendungsandacht in Empfang. Von dort nahmen es die mehr als 400 Teilnehmern mit in ihre Heimatgemeinden in der ganzen Region Hannover.
Warum Florian Soot und Friederike Rohde sich auf den langen Weg nach Wien gemacht haben, um ein Licht nach Wunstorf zu holen, erklären die beiden wie folgt: “Mit diesem Licht ist es wie mit dem Frieden selbst: Er ist nicht selbstverständlich und wir können nicht abwarten, bis er zu uns kommt. Man muss etwas tun um Frieden zu schaffen. Auch wenn es in Bethlehem und dem Nahen Osten noch ein weiter Weg bis zum Frieden zwischen Völkern und Religionen ist: Die Flamme des Friedenslichtes zeigt, dass die Hoffnung auf Frieden trotz Gewalt und Terror immer noch bestehen bleibt. Auch wenn wir in Deutschland seit Jahrzehnten in Frieden leben, herrscht in unseren Familien, in der Nachbarschaft oder am Arbeitsplatz längst nicht immer Harmonie. Das Licht soll vor allem in der Weihnachtszeit daran erinnern dass der Frieden ein hohes Gut ist. Er ist empfindlich wie die Flamme einer Kerze.”
Zu ergänzen wäre noch, dass der Aussendungsgottesdienst in der Döhrener St. Petri-Kirche später anfing und länger dauerte, was zunächst einige Wölflinge zu einem kleinen Nickerchen brachte. Als dann noch die Straßenbahn wegen eines technischen Problems liegen blieb, kamen sie erst mit einer einstündigen Verspätung wieder in Wunstorf an. Am Montag brachten die Jupis es dann in die Altenheime, wo sie es im Rahmen eines zuvor einstudierten Programms mit Gesang und Musik überbrachten. Am Donnerstag waren dann Feuerwehr und Polizei dran, die traditionell von den Wölflingen mit der Flamme versorgt wurden. über die Weihnachtszeit konnte die Flamme dann auch von den Kirchenbesuchern in Wunstorf, Luthe und Steinhude in Laternen mit nach Hause geholt werden.